Die Sammelstiftung Nest verfolgt einen eigenständigen Ansatz

Die Schweizer Pensionskassen-Landschaft kommt nicht darum herum, sich mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinanderzusetzen. Nicht zuletzt die Nachhaltigkeitsziele der UNO (SDG) und das Klimaabkommen von Paris, welche beide seit 2016 in Kraft sind, rücken die Branche vermehrt in den Fokus der Öffentlichkeit.

Zurzeit wird intensiv diskutiert, welche Rolle institutionellen Investoren bei der Erreichung der Nachhaltigkeits- und Klimaziele zukommt und wie sie damit umgehen. Gleichzeitig werden regulatorische Vorgaben vorbereitet, die sich in unterschiedliche Richtung entwickeln dürften (sogenannte Hard und Soft Laws).

Druck der Gesellschaft wirkt

Die Branche hat den Handlungsbedarf auch erkannt. So hat der Schweizerische Pensionskassenverband ASIP das Thema bereits 2018 in einem Leitfaden aufgegriffen und dort auf die Berücksichtigung von Nachhaltigkeits-Risiken im Portfolio hingewiesen. Daneben gibt es immer mehr Produkte, welche unter dem Siegel Klimawandel und Nachhaltigkeit auf den Markt kommen.

Dabei sind die Ansätze zur Umsetzung des Themas sehr verschieden, obschon es Bemühungen um Formalisierung und Vereinheitlichung gibt. Dazu gehören die Initiativen im Rahmen der Uno (United Nations Principles for Responsable Investments). Die Wahl von Methoden und Datengrundlagen ist relevant.

Nest als Pionierin weiterhin die Nummer 1

Eine Möglichkeit ist die freiwillige Verpflichtung, die Klimarelevanz von Anlagen zu erheben (Montreal Carbon Pledge). Ein anderes Beispiel ist die Nest Sammelstiftung, welche bereits in den vor über 30 Jahren festgelegten Anlagerichtlinien Nachhaltigkeit als wichtige Anlageeigenschaft definiert hat und damit als Pionierin gilt.

Gemäss den Nest-Richtlinien sollen die Anlagen dabei die üblichen Rendite-Risiko-Gesichtspunkte beachten und parallel, im Sinne vermehrter Umwelt und Sozialverträglichkeit, die allgemeinen Lebensbedingungen verbessern. Dies entspricht den heutigen nachhaltigen Entwicklungszielen der UNO.

Wie ein unabhängiger Vergleich unter Sammelstiftungen kürzlich aufgezeigt hat, berücksichtigt die Nest Nachhaltigkeitsaspekte immer noch mit Abstand am stärksten. Das Thema Klima stellt einen bedeutenden Teil des umfassenden Nachhaltigkeitsansatzes von Nest dar – und das nicht erst seit gestern oder seit der Konferenz von Paris.

Das Nest-Portfolio weist einen überdurchschnittlich tieferen CO2-Gehalt aus als die Benchmark. Gleichzeitig bleibt der Anlageerfolg nicht aus, im Gegenteil. Nest beweist: Auch Pensionskassenanlagen können klimarelevant ausgestaltet sein.

Über Nest

Nest ist die führende ökologisch-ethische Pensionskasse der Schweiz. Die Sammelstiftung mit Sitz in Zürich und Genf legt die Vorsorgegelder von über 23 000 Versicherten aus 3400 Betrieben nach strengen ökologischen und sozialen Kriterien an. 1983 gegründet, verfügt Nest über 36 Jahre Erfahrung mit ökologisch-ethischen Kapitalanlagen und mit Inrate über eine spezialisierte Rating-Agentur. Nest verwaltet Vorsorgekapital im Wert von über 2,7 Milliarden Franken.

Dr. Peter Beriger
Geschäftsleiter
Nest Sammelstiftung, Zürich

Ulla Enne
Leiterin
Operations & Responsible Investing


Nest Sammelstiftung
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